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SVP - Südtiroler Volkspartei | 04.02.2019 | 09:32

Schneechaos auf Südtirols Straßen: „War es „nur“ höhere Gewalt oder braucht es eine bessere Abstimmung zwischen den zuständigen Stellen? Der Eisacktaler Landtagsabgeordnete Helmut Tauber meint „Ja“!“

Der Landtagsabgeordnete der SVP, Helmut Tauber hat sich intensiv mit der Situation am Wochenende auf Südtirols Straßen beschäftigt und wurde dazu von vielen Bürgern und Gästen kontaktiert. Er stellt sich dazu gar einige Fragen, mit dem Ziel, solcherart Situationen in Zukunft besser bewältigen zu können.

L.-Abg. Helmut TauberZoomansichtL.-Abg. Helmut Tauber

Vorweg: Helmut Tauber ist überzeugt davon, dass unsere Einsatzkräfte im Lande ihr Bestes gegeben haben, um die Umstände für die Verkehrsteilnehmer möglichst erträglich zu gestalten!

Dennoch müssen folgende Fragen erlaubt sein:

Die anstehenden starken Schneefälle sind vom Landeswetterdienst frühzeitig vorangekündigt worden. War die entsprechende Intensität und Aktualität der Kommunikation ausreichend? Zahlreiche Verkehrsteilnehmer beklagten nämlich dazu eine wenig aktuelle Information seitens der offiziellen Stellen.

Warum wurden, sei es auf Nordtiroler Seite als auch in Südtirol bzw. Trentino nicht viel früher Fahrzeuge, v.a. LKWs, ohne Winterausrüstung aus dem Verkehr gezogen oder LKWs nicht generell zum Anhalten angehalten?

Die mangelnde Winterausrüstung der Fahrzeuge, v.a. der LKWs, war nämlich die Hauptursache für die Blockaden auf den Straßen, die dazu führte, dass die Einsatzkräfte unverschuldeterweise nicht mehr vorankamen und die Verpflegung der im Stau stecken gebliebenen Menschen erst sehr spät erfolgen konnten.

Hier fehlt es laut Tauber in jedem Fall an Eigenverantwortung v.a. seitens der LKW-Fahrer bzw. der Transportunternehmer.

Auch folgende Frage muss hier somit erlaubt sein: Gab es eine entsprechende Vorankündigung bzw. Sensibilisierung seitens der Transportunternehmer bzw. der Frächter / Speditionsverbände an deren Mitglieder?

Wenn das Chaos bereits im vollen Gange war, warum wurde dann das LKW Fahrverbot in Nordtirol nicht bereits viel früher aufgebhoben?

War die Kommunikation zwischen dem Management der A 22, der Polizei und dem Zivilschutz ausreichend koordiniert?

Die bisherigen Informationen lauten in die Richtung, dass dies nicht ausreichend erfolgt ist und es somit laut Helmut Tauber künftig besser wäre, wenn der Zivilschutz im Lande die Gesamtkoordination erhalten würde.

Daher fordert Helmut Tauber: „Es ist an der Zeit, dass, wie bei Unwetterkatastrophen generell, das Land Südtirol die Kompetenz für solcherart, prognostizierbarer Ausnahmesituationen die Kompetenz für die Gesamtkoordination erhält!“


(SVP)