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Team K | 21.01.2022 | 09:11

Schottergrube in Sarns - Gemeinde Brixen: Entscheidung muss warten.

Aus der Sicht des Team K sollte heute im Landtag auch die Landesregierung ihre Position zur Schaffung einer Schottergrube in Sarns klar darlegen. Darum wurde ein Beschlussantrag vorgelegt, der ein klares Nein zu diesem Projekt forderte. Bereits im Vorfeld der heutigen Diskussion bemängelten die Eisacktaler SVP-Abgeordneten Amhof, Bacher und Tauber, dass mit diesem Antrag in laufende Verwaltungsprozesse eingegriffen würde. Im Landtag entbrannte daraufhin die Diskussion, ob dies zulässig sei oder nicht. Am Ende ließ der Einbringer Franz Ploner den Antrag aussetzen.

Schottergrube in SarnsZoomansichtSchottergrube in Sarns

“Wir weisen schon seit geraumer Zeit darauf hin, dass eine Schottergrube in Sarns eine wichtige Naherholungszone in Brixen zerstören und die Lebensqualität der Sarnser Bevölkerung einschränken würde. Mich ärgert es, dass uns die meisten Abgeordneten der Mehrheit in der Sache zwar zustimmen, dann aber jetzt zaudern und zögern, wenn es darum geht, die Landesregierung zu einer klaren Haltung und Vorgehensweise zu verpflichten. Der Vorwurf mein Antrag wäre nicht zulässig, weil er einem verwaltungstechnischen Ablauf vorgreifen würde, kann ich so nicht nachvollziehen. Es muss auch weiterhin möglich sein, dass der Landtag als oberster Souverän der Landesregierung Anweisungen und klare Vorgaben geben kann. Um unnötige Polemik zu verhindern, bringe ich den Beschlussantrag erst zur Abstimmung, sobald die ausstehenden technischen Gutachten vorliegen”, erklärt Franz Ploner, Landtagsabgeordneter vom Team K.

Der Team K Abgeordnete Franz Ploner und Sabine Mahlknecht, Gemeinderätin des Team K in Brixen, haben mehrmals auf die vielen negativen Folgen einer Schottergrube in einer so stadtnahen Zone wie in Sarns hingewiesen. Neben dem zusätzlich belastenden LKW-Verkehr mit geschätzten 22.000 Fahrten im Jahr, müssten die Anrainer und Bewohner des gesamten Brixner Talkessels mit zusätzlich erheblicher Staub- und Lärmbelastung rechnen. Dies gilt es gerade auch aus gesundheitlicher Sicht zu vermeiden. Ob die Landesregierung auch diese Haltung teilt, wird sich also in Zukunft zeigen. 

 

 


(tk)