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Cunsëi
Cunsëi | 11.03.2010 | 15:24
Lehrerseminar für italienische Schulen
Rund zwanzig Lehrerinnen und Lehrer der italienischen Schulen des Landes haben am Seminar für Lehrkräfte im Landtag teilgenommen. Sie haben auch Vorschläge gemacht, wie man Schule und Institutionen einander näher bringen könnte.
19 Lehrerinnen und Lehrer der italienischen Grund-, Mittel- und Oberschulen haben am Seminar für Lehrkräfte teilgenommen, das jährlich vom Dienst für Öffentlichkeitsarbeit des Landtags ausgerichtet wird, um den Lehrkräften eine detailliertere Information über Aufgaben und Funktionsweise des Landesparlaments zu bieten. Das Lehrerseminar ist Teil der Jugendarbeit des Landtags und dient als Vorbereitung auf die Schülerbesuche. Jährlich besuchen rund 12.000 Schülerinnen und Schüler den Landtag, um aus der Nähe zu sehen, wie Politik gemacht wird.
Nach einer Einführung durch Landtagspräsident Dieter Steger wurde das Jugendportal des Landtags (www.jugend.landtag-bz.org) vorgestellt, das Informationen über Land und Landtag in jugendgerechter Sprache bietet, sowie ein Film mit einer Übersicht über Aufgaben und Arbeit des Landtags. Wie sich der Landtag aus der Sicht der Medien darstellt, darüber referierten zwei Journalistinnen. Ein Besuch auf der Zuschauertribüne bot die Möglichkeit, den Abgeordneten während ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Ein Gespräch mit einigen Abgeordneten rundete das Bild ab.
Bei diesem Treffen haben die Lehrerinnen und Lehrer – die sich bei einer schriftlichen Umfrage durchaus zufrieden über das Seminar äußerten – auch einige konkrete Vorschläge gemacht, wie man Schule und Institutionen einander näher bringen könnte. Vorgeschlagen wurden separate Seminare für die verschiedenen Schulstufen, um auf die Fragen der Schüler altersspezifisch eingehen zu können, mehr Interaktivität für das Jugendportal und schließlich themenspezifische Gespräche mit den Abgeordneten, wobei die Schüler die Themen vorgeben können. Einige Abgeordnete haben sich bereit erklärt, mit den Schülern über Themen zu reden, die zum Fokus ihrer politischen Arbeit gehören, von der Umwelt bis zur Einwanderung.
(AM)