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Die Freiheitlichen | 23.06.2009 | 11:34

Biancofiore / Anfrage in Rom

Frau Biancofiore, es reicht! Wir werden uns unsere Traditionen nicht nehmen lassen! Es gibt nur Ein Tirol

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair weist in einer Presseaussendung die neuerlichen Provokationen vonseiten der PdL-Kammerabgeordneten Michaela Biancofiore mit aller Entschiedenheit zurück, welche die „Ein Tirol“-Herz-Jesu-Feuer durch eine Anfrage im Parlament zur Staatsaffäre hochstilisieren will.

„Frau Biancofiore soll sich endlich einmal mit der Geschichte unseres Heimatlandes Tirol auseinandersetzen und sich informieren, bevor sie heimat- und traditionsbewusste Menschen erneut zum Staatsfeind erklärt. Das, was die Frau Onorevole mit ihrer Anfrage in Rom versucht zu kreieren, ist gelinde ausgedrückt dumm und entlarvt ihre Geisteshaltung: ohne patriotische Menschen in Südtirol hätte sie politisch keine Daseinsberechtigung. Sie müsste selbst am besten wissen, dass die „Ein Tirol-Feuer“ vom vergangenen Sonntag absolut nichts mit der gleichnamigen „Terrorgruppe“ zu tun haben. Wenn dem tatsächlich so wäre, hätte es wohl am Sonntag noch zahlreiche Verhaftungen gegeben. Sie lässt eben keine Gelegenheit aus, um Hass zu schüren und auf Kosten der Südtiroler Traditionen politisches Kapital zu schlagen. Es ist an der Zeit ihr klar zu machen, dass uns Südtiroler das dümmliche Geschwätz und die erbärmlichen Drohungen absolut nichts anhaben können. Und wenn es der Frau Biancofiore tatsächlich um die Distanz zu „extremen“ Positionen gehen würde, dann möge sie doch bitte eine Anfrage hinterlegen, um den Faschistengruß der italienischen Tourismusministerin aufzuklären.

Das Herz-Jesu-Fest ist für uns Tiroler nicht nur ein hohes, religiöses Fest, sondern vor allem auch ein Fest mit Geschichte, Brauchtum, Tradition, es drückt die Verbundenheit mit Tirol aus, stärkt Heimatgefühl und den Glauben. Das Festhalten an Grundwerten und Bräuchen ist eine wesentliche Voraussetzung, den jeweiligen Zeitgeist kritisch zu hinterfragen und Altbewährtes nicht unbedacht über Bord zu werfen. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, des Werteverfalls, der Überfremdung der eigenen Heimat ist es vor allem für Jugendliche wichtig, sich ihrer Wurzeln, ihrer Herkunft und vor allem der Geschichte zu besinnen – auch der italienischen Jugendlichen in Südtirol, die angesichts der beschämenden Situation, in welcher sich der italienische Staat befindet, auch wenig Perspektiven für die Zukunft sehen. Frau Biancofiore hat wahrlich keine Ahnung davon, welche Strapazen und Vorbereitungen junge Menschen auf sich nehmen, um das Entzünden der Herz-Jesu-Feuer zu ermöglichen. Dort finden Gemeinschaft, Kameradschaft und Treue zur Heimat statt – Werte, die uns von oberster politischer Stelle in Italien NICHT vorgelebt werden“, schließt Mair.

(FR)