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SVP - Südtiroler Volkspartei | 21.06.2018 | 10:34

Mittel aus Nachtragshaushalt fließen in die Umfahrung von Kiens

Von den 250 Millionen Euro des Nachtragshaushalts des Jahres 2018 sind 50 Millionen direkt verfügbar. Dass ein Teil dieses Geldes für die Umfahrungsstraße in Kiens zur Verfügung steht, freut den Pusterer Landtagsabgeordneten Christian Tschurtschenthaler sehr: „Die Zusicherung von finanziellen Mitteln für die Umfahrung in Kiens ist ein starkes Zeichen der Kontinuität für den sinnvollen Ausbau der Straße durchs Pustertal.“

L.-Abg. Christian TschurtschenthalerZoomansichtL.-Abg. Christian Tschurtschenthaler

Landeshauptmann Kompatscher hat durch die Vorlage der Projekte die richtigen Prioritäten gesetzt. Durch den schrittweisen Ausbau der Pustertaler Straße wird die Lebensqualität in den Dörfern, welche sich direkt an der Straße befinden, erheblich gesteigert,“ ist sich Tschurtschenthaler sicher. „Der Umfahrung von Kiens gilt nun die höchste Priorität und das hat sich die Gemeinde auch verdient. Viel zu lange schon fährt der gesamte Personen- und Lastwagenverkehr quer durchs Dorf,“ so Tschurtschenthaler.

Erst vor kurzem kam das Thema des Alemagna-Baus wieder auf. „Ich bin froh darüber, dass LH Kompatscher die Linie der SVP-Pustertal gegen dieses Schreckgespenst tatkräftig unterstützt und sich bei jeder Gelegenheit klar gegen diesen Bau ausspricht. Wir werden nicht ruhen, ehe dieses Autobahnprojekt nicht endgültig vom Tisch ist!“, so Tschurtschenthaler.

Gleichzeitig mahnt er an, dass neben den vielen kleinen Verbesserungen wie die Einfahrt in Innichen, der Kreisverkehren in Toblach, die Einfahrt nach Prags oder der Kreisverkehr beim Supertip auch die letzte große Umfahrung auf der Hauptachse, nämlich jene von Percha, gleich sorgsam weiterentwickelt wird, wie jene in Kiens.

Dabei bleibt zu hoffen, dass sich die Unternehmen zukünftig nicht weiter gegenseitig mit Rekursen blockieren. "Bei der Gadertaler Einfahrt ist seitens der Politik alles auf den Weg gebracht worden, um zügig voranzukommen. Zurzeit blockieren nur mehr die Gerichte den Baubeginn aufgrund der Einsprüche von Unternehmen. Dieser Zustand, welcher seit Monaten andauert, ist so nicht tragbar, weil hier Befindlichkeiten einzelner auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger ausgefochten werden," bedauert Tschurtschenthaler abschließend.


(SVP)