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Südtiroler Volkspartei | 14.06.2018 | 15:22

"Soziale Landwirtschaft": Opposition schleicht sich aus der Verantwortung - SVP ist und bleibt Garant

Der Gesetzesentwurf zur "Sozialen Landwirtschaft" ist mit 17 Ja-Stimmen vom Südtiroler Landtag genehmigt worden. "Ein absolut positiver Ansatz!" und "Eine große Bereicherung für die Gesellschaft!", so die Zitate aus dem Munde der Oppositionsvertreter/innen während der Landtagsdebatte. Und dann ein Rückzieher mit 16 Enthaltungen! "Das ist typisch. Wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, ist und bleibt die Südtiroler Volkspartei der Garant", so SVP-Fraktionsvorsitzender Oswald Schiefer.

SVP-Fraktionsvorsitzender Oswald SchieferZoomansichtSVP-Fraktionsvorsitzender Oswald Schiefer

Es stimme zwar: Das Gesetz zur "Sozialen Landwirtschaft" sei ein Herausforderung, doch diese müsse man wagen, sagt Schiefer. Er erinnert daran, dass sich der Südtiroler Landtag vor wenigen Tagen mit dem demografischen Wandel befasste und dabei deutlich aufgezeigt bekam, wie es um Bevölkerungsentwicklung in unserem Lande steht. "Alle meine Landtagskollegen/innen wissen, was auf uns zukommen wird. Wir werden noch mehr Strukturen benötigen, um älteren und kranken Menschen ein gutes Leben zu bieten. Wir werden um jeden Menschen froh sein müssen, der bereit ist, unsere Lieben zu betreuen, wenn wir es neben Beruf und Familie selber nicht schaffen. Ich verstehe das Verhalten der Oppositionsparteien deshalb nicht. Ich kann auch die Reaktionen vonseiten des Verbandes für Sozialberufe nicht ganz nachvollziehen", so Schiefer. Konkurrenzdenken sei hier fehl am Platz. Niemanden werde etwas weggenommen, im Gegenteil: "Mit der "Sozialen Landwirtschaft" wird ein zusätzliches Angebot geschaffen, das eigentlich von allen begrüßt werden müsste. Wir sollten offen sein und neue Modelle andenken - denn wir werden sie brauchen! Wir müssen uns für die Zukunft rüsten und das heißt, konkrete Schritte wagen und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen", betont  der SVP-Fraktionsvorsitzende. Heute schon seien wir auf die Hilfe von vielen ausländischen "Badanti" angewiesen, weil es hierzulande an entsprechenden  Betreuungsmöglichkeiten fehle. Mit der "Sozialen Landwirtschaft" sei ein wichtiger Grundstein gelegt. Sie sei ein Zusatzangebot, ein neues Modell, eine weitere Möglichkeit der Pflege und  Betreuung. Man werde alles daran setzen, dass diese Initiative auch gelingen werde. Schiefer dankt Landesrat Arnold Schuler und seiner SVP-Landtagskollegin Maria Hochgruber Kuenzer für die intensive und gewissenhafte Vorbereitung dieses Gesetzes.


(SVP)