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Südtiroler Volkspartei | 15.05.2012 | 07:37
Mehr Mut zur Familie
SVP-Landtagsabgeordnete Veronika Stirner Brantsch ruft anlässlich des Internationalen Tages der Familie am heutigen Dienstag, 15. Mai, Sozialpartner und Unternehmer dazu auf, die Familienbelange stärker zu berücksichtigen. Denn nur dadurch tun sich für junge Eltern Wahlmöglichkeiten auf und ihr Mut zur Familie kann zunehmen
Landtagsabgeordnete Veronika Stirner Brantsch
Familienpolitik muss die unterschiedlichen Lebenslagen und Formen der heutigen Familie berücksichtigen. Besonders wichtig sind dabei die Wahlmöglichkeiten und Perspektiven junger Eltern in den ersten Lebensjahren der Kinder.
„Wir brauchen auf der einen Seite verstärkte Betreuungsangebote wie Kindertagesstätten. Auf der anderen Seite brauchen junge Familien mehr finanzielle Unterstützung, sodass sich Mütter und Väter ohne Sorge für die Betreuung ihrer Kinder entscheiden können. Denn mit zunehmender Zahl der Kinder sinkt auch die Möglichkeit der Erwerbsbeteiligung. Doch lediglich höhere und gerechtere Löhne sind Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben. Und heutzutage reichen kaum noch zwei volle Gehälter zur Deckung der Familienkosten. Aber nur durch gerechte Löhne kann Mut zur Familie entstehen“, erklärt Veronika Stirner Brantsch.
Um das allgemeine Wohlstandsniveau halten zu können, brauche es in der Familienpolitik deutliche Akzente für junge Familien. Um den Familien ein menschenwürdiges Leben garantieren zu können, brauche es auch dementsprechend hohe Löhne.
„Die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und von prekären Arbeitsverhältnissen muss deshalb absolute Priorität für die politischen Verantwortlichen haben. Aber auch den Unternehmen und Sozialpartnern kommt eine immer größer werdende Verantwortung zu: Familienfreundliche Unternehmenspolitik kann entscheidend dazu beitragen, den eigenen Mitarbeitern die Verbindung zwischen Beruf und Familie zu erleichtern“, sagt die Abgeordnete.
Eine Familie brauche Zeit für- und miteinander. Diese sei aber in vielen Fällen einfach nicht mehr vorhanden. Zunehmende Existenzängste und enormer Zeit - und Leistungsdruck bedrohen das Familienleben immer stärker.
„Im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist noch immer viel zu tun. Sobald die Bedürfnisse der Familien berücksichtigt und nicht nur anerkannt sind, können sich Familien und Kinder endlich in der Mitte der Gesellschaft fühlen“, stellt Veronika Stirner Brantsch fest.
(SVP)