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BürgerUnion für Südtirol | 03.05.2012 | 16:42
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche immer noch sehr hoch – Hilfe anbieten – mehr Unterstützung bei Adoptionsfreigabe
Als „immer noch sehr hoch“ bezeichnet die BürgerUnion jüngst vom Landesstatistikamt veröffentlichten Daten zu den Schwangerschaftsabbrüchen in Südtirol.
„Trotz eines leichten Rückgangs geben 586 freiwillige Schwangerschaftsabbrüche in Südtirol Anlass zum Denken und Nachdenken darüber, wie mehr Abbrüche vermieden werden können“, so der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder.
„Es gibt vielfältige Gründe, aus denen Frauen sich zu einem Schwangerschaftsabbruch entschließen, leichtfertigt geschieht das wohl in keinem Fall. Die Gesellschaft und die Politik kann dafür sorgen, noch mehr Hilfe anzubieten, vor allem auch im Bereich der Adoptionsfreigabe nach der Geburt“, so Pöder.
„Es gibt bereits eine Reihe von Einrichtungen die Beraten und Helfen und es gibt auch die Beratungspflicht. Dennoch muss hier noch weiter der Hebel angesetzt werden, um so viele Schwangerschaftsabbrüche wie möglich zu vermeiden“, so der Abgeordnete der BürgerUnion.
„Weder Bevormundung noch moralische Kriminalisierung hilft in diesen Fällen, das einzige Angebot das man Frauen machen kann, ist Unterstützung und Hilfe, wenn sie sich doch für die Geburt entscheiden“, so Pöder abschließend.
(UFS)