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Die Freiheitlichen | 03.05.2012 | 09:46

Direktwahl des Landeshauptmannes

„Nein Danke“ zum amerikanischen Vorwahl-Wahlkampf - Bürger wollen Direktwahl des Landeshauptmannes!

L.Abg. Sigmar StockerL.Abg. Sigmar Stocker

Nachdem der EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann öffentlich eine Kandidatur für das Amt des Landeshauptmannes nicht ausgeschlossen hat, folgte nicht mal 24 Stunden später Siegfried Brugger mit demselben Ansinnen.

„Jetzt kommen sie also aus den Startlöchern, die ersten Sterne, welche auf LH Luis Durnwalder folgen wollen. Tatsache ist, wenn man die Vorwahlen innerhalb der SVP gewinnen will, sich schon jetzt in Position bringen und kräftig Wahlkampf betreiben muss. Dass diese zwei ‚Möchtegern-Landeshauptmänner’ nicht die Letzten sein werden, dürfte auch klar sein“, so der freiheitliche Landesparteiobmann-Stellvertreter, L. Abg. Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Wir werden nun dank SVP einen Vorwahlkampf für die Landeshauptmann-Kür in Südtirol erleben, wie es in Amerika schon der Fall ist. Die Südtiroler werden immer öfter neue Namen für das Amt des LH hören, sie werden die verschiedenen Flügel innerhalb der SVP erleben, die diesen oder jenen Kandidaten unterstützen. Sie werden den einen oder anderen Verband hören der sich zu Wort melden und sagen wird, dass es einer aus deren Reihen sein muss. Es werden sich Seilschaften für diesen und gegen den anderen Kandidaten bilden. Es ist ja jetzt schon eine Zumutung zu erfahren, dass der Europaparlamentarier Herbert Dorfmann nach der ersten Halbzeit am liebsten Brüssel wieder verlassen möchte, um eventuell Landeshauptmann zu werden. Das ist eine Geringschätzung dem Wähler gegenüber und trägt zur Politik(er)verdrossenheit bei! Zumindest hat er Stallgeruch, immerhin ein wichtiges Kriterium. Und auch bei Siegfried Brugger kann man nur mehr staunen. Zuerst großspurig über Mandatsbeschränkungen reden, diese auch beschließen und dann doch alles wiederum so interpretieren, dass man selbst natürlich davon ausgenommen ist“, so Stocker weiter.

„Die Bürger Südtirols interessieren sich längst nicht mehr für die internen Streitereien der SVP. Die Bürger interessieren sich auch nicht für die internen Vorwahlen der SVP. Die Bürger wollen keinen aufdringlichen, amerikanischen Vorwahlkampf in Südtirol. Die Bürger wollen aber sehr wohl ihren Landeshauptmann bei den Landtagswahlen im Herbst 2013 selbst und direkt wählen dürfen, wie sie es schon bei den Bürgermeistern können. Hier könnte die SVP echte direkte Demokratie beweisen…..“, so Stocker abschließend.

(FR)